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Wussten Sie schon ...
- Die Chinesen wenden Feng Shui seit Jahrtausenden an. Niemals würden chinesische Geschäftsleute in ein neues Haus einziehen, dessen Feng Shui sie nicht vorher haben prüfen lassen und reiche Menschen ziehen meist niemals um, weil das Feng Shui ihres alten Heimes so gut ist. Heute nehmen weltweit operierenden Konzerne ganz selbstverständlich Feng-Shui-Beratungen in Anspruch. Marks and Spencer, British Airways, Holiday Inn, Siemens, Hyatt und IBM seien hier nur stellvertretend genannt.
Seit wann kennt man Feng Shui in Europa? Feng Shui ist etwa zehn Jahre nach der Akupunktur gekommen. Als die Leute begriffen haben, dass es im Körper noch einen anderen Kreislauf als den der Lymphe und des Blutes zu geben scheint. Jemand hat Kopfschmerzen und versucht alles Mögliche, wird akupunktiert und dann vom Schmerz befreit. Und Feng Shui ist Akupunktur für Räume, ohne dass man den Menschen dabei anfasst. Ich mache nichts an dem Menschen, ich mache nur an seiner Umgebung etwas. Wenn in den 80er Jahren die Akupunktur nach Europa gekommen ist, dann wird es in den 90ern Feng Shui gewesen sein. Feng Shui ist wie die Akupunktur über Amerika gekommen. Ein paar wissende Chinesen und Taiwanesen sind in die USA geflohen und haben dort ihr Wissen verbreitet. Und über diesen Umweg USA ist es dann zu uns gekommen.
Feng Shui ist keineswegs Esoterik, es wird manchmal, leider auch von Beratern in diese Ecke geschoben. Es hat sich in China über ein paar Jahrtausende entwickelt, erste schriftliche Überlieferungen datieren 25 nach Christus. Feng Shui ist eine empirische Lehre, das heißt man hat über Jahrtausende beobachtet, was mit A passiert, wenn B so ist. Es gibt genau festgelegte Formeln, nach denen ausgemessen und gerechnet wird.
Östliches Chi und Albert Einstein
Wir alle kennen und benötigen Chi zum Leben, auch wenn der Begriff Chi an sich für die meisten westlichen Menschen, zunächst sehr fremd und abgehoben klingt. Aber Sie können Chi - die Inder bezeichnen es übrigens als Prana, die Germanen nannten es Odd - einfach durch das Wort "Lebensenergie" ersetzen. Es bedeutet nämlich nichts anderes als unsere Lebensenergie, die Energie, die uns antreibt, die dafür sorgt, dass wir uns Ziele setzen - und auch erreichen. Logisch: je mehr Energie uns zur Verfügung steht, umso einfacher können wir diese Ziele erreichen.
Chi fließt aber nicht nur in uns, sondern auch im Raum, der uns umgibt. Und mit diesem Chi gehen wir in Resonanz, es wirkt sich auf uns aus (und unsere Anwesenheit auf die Räume). Man spürt sofort in einem Haus, wenn es einige Zeit unbewohnt war. Oder ein Sprichwort besagt "Es liegt Spannung in der Luft." Das Chi, die Atmosphäre der Räume, in denen wir uns befinden, beeinflusst uns. Deshalb kann ich durch die Veränderung des Chiflusses der Räume auch "mein Chi", das meiner Familie, verändern. "Um zur Lehre der Atomphysik eine Parallele zu finden, müssen wir uns den erkenntnis-theoretischen Problemen zuwenden, mit denen sich bereits Laotse und Buddha auseinandersetzten." Niels Bohr Mit seiner Relativitätstheorie hat Albert Einstein die Welt verändert. Denn nicht mehr das unteilbare Atom ist seither die Grundlage des Kosmos, sondern die Quanten, die gleichzeitig Welle UND Teilchen sein können. Die Relativitätstheorie zeigt, dass Masse keineswegs eine Substanz, sondern eine Energieform ist. Man kann die weltberühmte Formel e=m·c², Energie gleich Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat, auch anders lesen: m=e:c², Masse ist gleich verlangsamte Energie!
Das bedeutet, dass Energie nicht nur die verschiedenen, in der klassischen Physik bekannten Formen annehmen kann, sondern in der Masse eines Objekts eingeschlossen wird und die Objekte letzten Endes bildet. Der Taoismus hat adäquat folgende Aussage: "Aus dem Nichts entstehen die 10.000 Dinge." Fritjof Capra vergleicht in seinem Buch "Das Tao der Physik" die entdeckten Wandlungsmöglichkeiten der Energie mit dem Chi der östlichen Lehren: "Wie die Feldtheorie der Quantenphysik ist das Chi der östlichen Philosophen die grundlegende Essenz aller materiellen Dinge." Und Niels Bohr, der dänische Physik-Nobelpreisträger, hat bei der Gestaltung seines Wappens den Spruch "Contraria sunt complementa", "Gegensätze sind Ergänzungen", gewählt und über die Monade gestellt.

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